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Als aus Bine Dulli & Bine wurde

Es gibt einen ziemlich großen Unterschied zwischen einem persönlichen YouTube-Kanal und einem Kanal, auf dem plötzlich das gemeinsame Leben zweier Menschen landet.

Bei Nordlicht Bine ist dieser Übergang irgendwann ganz selbstverständlich passiert.

Am Anfang war da Bine.

Ich habe vor der Kamera gesessen, Dinge ausprobiert, Make-up gezeigt, Tutorials gemacht und einfach Quatsch gefilmt.

Aber irgendwann war da nicht mehr nur mein Leben.

Da war unser Leben.

Und daraus wurde Dulli & Bine.

YouTube hat mein Leben nicht ersetzt – es hat es begleitet

Ich finde es manchmal interessant, wenn Menschen denken, man würde für YouTube leben.

Bei mir war es eigentlich immer andersherum.

Ich habe gelebt und irgendwann angefangen, Teile davon zu filmen.

Das ist ein großer Unterschied.

Ich plane nicht jeden Tag meines Lebens so, dass daraus ein Video entsteht.

Wenn wir etwas erleben, kann die Kamera dabei sein. Wenn wir einen schönen Tag haben, kann ich ihn festhalten. Wenn etwas Lustiges passiert, wird es vielleicht Teil eines Videos.

Und wenn überhaupt nichts Besonderes passiert, ist das eben auch unser Leben.

Genau daraus sind die Dulli-&-Bine-Videos entstanden.

Heiraten verändert natürlich etwas

Irgendwann haben wir geheiratet.

Und damit wurde auch in den Videos noch deutlicher, dass es nicht mehr nur um mich geht.

Manuel wurde zu einem festen Bestandteil.

Dulli und Bine. Zwei Menschen, die gemeinsam unterwegs sind und dabei regelmäßig feststellen, dass das Leben nicht unbedingt nach Drehbuch läuft.

Ich glaube, genau das macht diese Videos aus.

Wir versuchen nicht, ein perfektes Paar zu spielen.

Wir sind einfach wir. Und wer noch mehr von Manuel sehen will: Er ist mit seinem Streamer-Team auch auf Familybusiness_LP unterwegs.

Manchmal ist der andere die Pointe

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum in unseren Videos immer wieder Geschichten entstehen, bei denen einer von uns den anderen ein bisschen aufzieht.

Manuel bekommt sein Fett weg.

Ich bekomme mein Fett weg.

Und manchmal gewinnt einfach niemand.

Dann lachen wir hinterher darüber.

Genau diese kleinen Situationen machen einen Vlog für mich viel interessanter als ein perfekt vorbereitetes Gespräch.

Denn man kann nicht alles planen.

Manchmal sagt jemand etwas, das eigentlich gar nicht für das Video gedacht war. Manchmal passiert etwas im Hintergrund. Manchmal läuft die Kamera weiter, obwohl man längst glaubt, dass nichts mehr passiert.

Und manchmal ist genau das später die beste Szene.

Unser Leben wurde größer

Mit der Zeit ging es auch immer mehr um Familie.

Und damit veränderte sich der Kanal erneut.

Wir waren nicht mehr nur Dulli und Bine.

Es kamen weitere Menschen dazu.

Und einer der Menschen, die heute ganz fest zu dieser Welt gehören, ist meine Mutter.

Frau Douglas.

Sie kam später stärker in die Videos.

Aber irgendwann war sie einfach Teil des Ganzen.

Und ich glaube, genau so entstehen bei einem langjährigen Vlog die besten Charaktere.

Nicht indem man sie erfindet.

Sondern indem sie einfach so sind, wie sie sind.

Frau Douglas macht Frau-Douglas-Sachen

Meine Mutter hat ihre ganz eigene Art.

Sie kann sehr direkt sein.

Sie kann lustig sein.

Und sie schafft es ziemlich zuverlässig, Situationen zu produzieren, die man nicht unbedingt hätte planen können.

Wer Frau Douglas kennt, weiß wahrscheinlich, was ich meine.

Und wenn sie etwas anstellt, ist es meistens besser, die Kamera laufen zu lassen.

So wurden aus ganz normalen Familienmomenten irgendwann Geschichten, die viele Zuschauer genauso kennen wie wir.

Und dann kam Leni

Später kam Leni dazu.

Unsere BKH.

Seit ungefähr fünf Jahren lebt sie bei uns.

Und inzwischen hat sie sich einen ziemlich großen Platz in unserem Familienleben und damit auch in unseren Videos erarbeitet.

Leni ist dabei ein gutes Beispiel dafür, wie sehr ein Vlog mit dem eigenen Leben verbunden ist.

Wenn sich unser Leben verändert, verändern sich auch unsere Videos.

Ein neues Familienmitglied bedeutet neue Geschichten. Neue Situationen. Neue Sorgen. Neue lustige Momente. Neue Gewohnheiten.

Und irgendwann sitzt da eine Katze im Mittelpunkt und man fragt sich, wie man eigentlich jemals Videos ohne sie gemacht hat.

Familienurlaub mit Maulwürfen

Zu unserem gemeinsamen Leben gehören natürlich auch unsere Urlaube.

Und unsere Familienurlaube sind nicht unbedingt diese perfekten Instagram-Urlaube, bei denen jeder Sonnenuntergang aussieht wie aus einem Reisekatalog.

Bei uns gibt es Maulwürfe. Dulli. Bine. Familienchaos.

Und meistens mindestens eine Geschichte, über die wir später noch lange lachen.

Genau deshalb mag ich die Urlaubs-Vlogs.

Man erlebt einen Teil der Reise noch einmal, wenn man das Video später anschaut.

Und manchmal entdeckt man beim Schneiden Dinge, die einem vor Ort überhaupt nicht aufgefallen sind.

Ein Familienkanal war nie geplant

Das finde ich rückblickend eigentlich am lustigsten.

Ich habe nie beschlossen: „Ich werde jetzt einen Familienkanal machen."

Ich habe einfach mein Leben gefilmt.

Und mein Leben besteht nun einmal nicht nur aus mir.

Es besteht aus meinem Mann. Aus meiner Familie. Aus Frau Douglas. Aus Leni. Aus Freunden, Bekannten, Ausflügen und all den Dingen, die uns im Alltag begegnen.

Wenn man ehrlich filmt, lässt sich das gar nicht voneinander trennen.

Dulli & Bine sind deshalb mehr als ein Name

Dulli & Bine ist für mich kein künstlich erfundenes Format.

Es beschreibt einfach einen Teil unseres gemeinsamen Lebens.

Wir machen zusammen Urlaub. Wir sind zusammen unterwegs. Wir erleben Dinge. Wir streiten vielleicht auch mal. Wir lachen. Wir essen. Wir fahren irgendwo hin. Und manchmal sitzen wir einfach da und reden.

Das alles kann Teil eines Videos werden.

Und genau das möchte ich behalten

Nach so vielen Jahren könnte ich natürlich versuchen, alles professioneller, perfekter und durchgeplanter zu machen.

Aber ich glaube, das würde gar nicht zu Nordlicht Bine passen.

Der ursprüngliche Gedanke war schließlich: Wir haben Spaß und filmen dabei.

Dieser Gedanke ist immer noch da.

Nur dass aus dem ursprünglichen Quatsch inzwischen ziemlich viele gemeinsame Erinnerungen geworden sind.

Und wenn ich heute ein altes Video sehe, in dem Dulli und Bine irgendwo unterwegs sind, dann sehe ich nicht nur ein YouTube-Video.

Ich sehe eine Zeit unseres Lebens.

Und genau deshalb mache ich das Ganze immer noch.

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