Leni – die kleine BKH, die irgendwann zum Hauptdarsteller wurde
Manchmal zieht ein neues Familienmitglied ein und man denkt zunächst: „Schön, jetzt haben wir eine Katze."
Und ungefähr fünf Jahre später stellt man fest: Die Katze hat offenbar die komplette Produktionsleitung übernommen.
So ungefähr ist es bei Leni gelaufen.
Leni ist unsere BKH und inzwischen aus Nordlicht Bine kaum noch wegzudenken.
Leni war natürlich nicht für YouTube gedacht
Das muss man wahrscheinlich gar nicht erklären.
Wir haben Leni nicht angeschafft, damit sie irgendwann in unseren Videos auftaucht.
Sie ist einfach zu uns gekommen.
Sie wurde Teil unserer Familie.
Und wie das bei einem Vlog nun einmal ist: Was Teil unseres Lebens ist, kann irgendwann auch Teil eines Videos werden.
So einfach ist das.
Am Anfang ist ein neues Tier erst einmal einfach ein neues Tier
Wenn ein Tier einzieht, verändert sich der Alltag.
Man muss sich kennenlernen.
Man muss herausfinden, was das Tier mag. Was es nicht mag. Wo es schlafen möchte. Was es frisst. Was es anstellt.
Und wahrscheinlich auch, welche Dinge man besser nicht unbeaufsichtigt herumliegen lässt.
Bei Leni kamen irgendwann die Kameras dazu.
Und dann stellte sich heraus: Leni eignet sich ziemlich gut für YouTube.
Eine Katze macht sowieso, was sie will
Das ist wahrscheinlich der entscheidende Vorteil.
Eine Katze hält sich nicht an Drehpläne.
Sie interessiert sich nicht für Uploadzeiten.
Sie weiß nicht, was ein Thumbnail ist.
Und sie wird sich ganz sicher nicht daran halten, genau dann in die Kamera zu schauen, wenn man es gerne hätte.
Wenn Leni im Video ist, dann ist Leni eben im Video.
Wenn sie keine Lust hat, ist sie weg.
Und wenn man gerade überhaupt nicht mit ihr rechnet, taucht sie plötzlich auf.
Das macht sie perfekt für einen Vlog.
Leni ist inzwischen fast Dreh- und Angelpunkt
Wenn Leni nicht auftaucht, fehlt irgendwie etwas.
Und genau das merkt man auch an den Videos.
Es gibt Geschichten rund um Tierarztbesuche. Medikamente. Sorgen. Behandlungen. Kastration. Verwöhnen.
Und natürlich jede Menge normalen Katzenalltag.
Leni ist dadurch nicht einfach eine Katze, die irgendwo im Hintergrund liegt.
Sie ist eine eigene kleine Geschichte innerhalb von Nordlicht Bine geworden.
Natürlich macht man sich Sorgen
Gerade wenn ein Tier krank ist oder zum Tierarzt muss, verändert sich auch der Ton der Videos.
Dann ist es nicht mehr nur lustig.
Dann ist man besorgt.
Dann hofft man, dass alles gutgeht.
Auch solche Momente gehören zu einem echten Familienvlog.
Ich möchte nicht nur die lustigen Seiten unseres Lebens zeigen.
Wenn uns etwas beschäftigt, kann das ebenfalls Teil unserer Geschichte sein.
Und bei einem Tier ist das natürlich besonders emotional.
Leni hat ihren eigenen Charakter
Jeder, der mit einer Katze zusammenlebt, weiß: Man besitzt eine Katze nicht wirklich.
Man wohnt eher mit ihr zusammen.
Und Leni scheint diese Hierarchie ziemlich genau verstanden zu haben.
Sie hat ihren eigenen Kopf.
Sie entscheidet selbst, wann sie Nähe möchte.
Sie entscheidet, wann gespielt wird.
Und sie entscheidet vermutlich auch, wann eine Kamera interessant genug ist, um sich davor zu setzen.
Das ist völlig in Ordnung.
Warum Tiere Vlogs verändern
Ein Tier bringt etwas mit, was man nicht planen kann.
Spontaneität.
Und genau davon leben Vlogs.
Man kann einen Tagesablauf planen.
Aber man kann nicht planen, was Leni macht.
Wenn sie plötzlich irgendwo auftaucht, ist das eben der Moment.
Wenn sie Unsinn macht, ist es eine Geschichte.
Wenn sie schläft und dabei aussieht, als würde sie die komplette Welt nicht interessieren, ist das ebenfalls eine Geschichte.
Und wenn sie etwas anstellt, hat man meistens sowieso keine andere Wahl, als darüber zu lachen.
Leni gehört inzwischen zur Community
Was ich besonders schön finde:
Menschen, die uns schon länger verfolgen, kennen Leni.
Sie wissen, wer sie ist.
Sie freuen sich, wenn sie auftaucht.
Und manchmal interessiert die Community wahrscheinlich fast genauso sehr, was Leni macht, wie das, was wir Menschen machen.
Das ist irgendwie verrückt.
Aber auch schön.
Denn Leni ist dadurch nicht nur Teil unserer Familie.
Sie ist auch Teil der Geschichte geworden, die wir gemeinsam mit den Zuschauern erzählen.
Aus einem Haustier wird ein Stück Erinnerung
Wenn ich irgendwann in vielen Jahren alte Videos anschauen werde, werde ich nicht nur sehen, was wir gemacht haben.
Ich werde Leni sehen.
Wie sie aussah. Wie sie sich verhalten hat. Welche Phasen sie hatte. Welche Sorgen wir hatten. Welche lustigen Situationen entstanden sind.
Und genau das macht YouTube für mich so wertvoll.
Man sammelt nicht nur Videos.
Man sammelt Erinnerungen.
Und deshalb darf Leni ruhig Hauptdarstellerin sein
Wenn Leni heute wieder irgendwo mitten im Video auftaucht, denke ich mir manchmal:
Na gut. Dann geht es heute eben um Leni.
Das ist vollkommen in Ordnung.
Sie hat sich ihren Platz verdient.
Nach ungefähr fünf Jahren ist sie schließlich ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden.
Und damit ist sie automatisch ein fester Bestandteil von Nordlicht Bine.
Vielleicht war es also gar nicht so, dass wir Leni irgendwann in unsere Videos eingebaut haben.
Vielleicht hat Leni einfach beschlossen, dass sie jetzt zu Nordlicht Bine gehört.
Und wir haben es akzeptiert.