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Tretboot fahren am Timmeler Meer – wie es wirklich war

Im Video sieht das Ganze nach zwei Minuten Spaß aus: wir steigen aufs Tretboot, Manuel rudert Quatsch, ich lache, Schnitt, nächste Szene. Was nicht im Video ist: dass wir eine gute Viertelstunde gebraucht haben, um überhaupt vom Steg wegzukommen, weil keiner von uns beiden wusste, wie man so ein Ding synchron tritt. Wer Manuel auch abseits vom Wasser sehen will: Er ist mit seinem Streamer-Team auch auf Familybusiness_LP unterwegs.

Der Wind kam an dem Nachmittag von der falschen Seite – also aus unserer Sicht von der falschen Seite, das Timmeler Meer hat da wahrscheinlich keine Meinung zu. Wir sind praktisch quer über den See getrieben, obwohl wir eigentlich geradeaus wollten. Meine Mutter stand am Ufer und hat zugeschaut, mit genau dem Gesichtsausdruck, den man kennt, wenn Eltern zusehen, wie ihre erwachsenen Kinder etwas Einfaches kompliziert machen.

Und dann war da noch die Sache mit der Wärmflasche. Wir hatten sie mit an Bord, weil es trotz Sommer ziemlich frisch war – und irgendwann, mitten auf dem Wasser, ist sie geplatzt. Nicht dramatisch, aber genug, dass Manuel plötzlich nasse Füße hatte und wir beide nicht mehr aufhören konnten zu lachen, was das Treten natürlich nicht einfacher gemacht hat.

Am Ende hat's dann doch noch geklappt, wir sind zurück zum Steg gekommen, halbwegs trocken, und hatten eine Geschichte mehr, die wir uns noch lange erzählen werden. Das ganze Video dazu gibt's – wie immer – auf YouTube.

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